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02.12.2014
Welcher Fußbden für die Küche?

Der PVC – Fußboden: Der Fußboden in der Küche muss besonders unempfindlich, robust und schön sein, da es die am stärksten beanspruchte Fläche im Haushalt ist. Der PVC Belag gilt als Standardfußboden für die Küche, da er preiswert, pflegeleicht sowie fast unverwüstlich ist. Darüber hinaus ist er leicht zu verlegen.

Welcher Fußbden für die Küche? Hier z. B. der Vinylboden Novaluv in der Farbe Ashed Oak. Foto: Forbo Flooring
Welcher Fußbden für die Küche? Hier z. B. der Vinylboden Novaluv in der Farbe Ashed Oak. Foto: Forbo Flooring
  
Die Rollen sind in verschiedenen Breiten erhältlich und ermöglichen eine fugenlose Verlegung. Die Vielzahl an Farben und Mustern machen die Auswahl besonders schwierig. Um einen PVC Boden verlegen zu können, muss der Boden glatt sein, da sich schnell Wellen abzeichnen. Für Naturliebhaber ist dieser Boden nicht geeignet, denn wenn er mit Schleimhäuten in Kontakt gerät, gilt er als gesundheitsschädlich.

Der Vinyl-Belag: Der oben genannte Belag zeichnet sich durch seine hohe Elastizität aus. Durch Zugabe elastischer Bindemittel erhält dieser Boden die typische Weichheit. Weiterhin zeigt dieser Belag eine Reliefstruktur auf, der genauso wie der PVC-Fußboden in der Küche gut verlegt werden kann. Zudem sollte man sich die Vor- und Nachteile genau anschauen. Die Vorteile sind wegweisende sowie modische Designs, Vielfalt andere Fußböden optisch darzustellen wie z. B. Holz, Stein, Metall, Abstrakt oder Fantasie. Darüber hinaus ist dieser Belag günstig und pflegeleicht sowie sehr strapazierfähig, was positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Zudem ist er gegen Flecken und je nach Material auch gegen Feuchtigkeit unempfindlich. Weiterhin ist diese Oberfläche durch ihre hohe Elastizität sehr komfortabel und ist für Fußbodenheizung geeignet. Daher ist er auch fußwarm und schalldämmend, das aber am Unterbau liegt. Genauso wie beim PVC-Fußboden ist Vinyl-Fußboden einfach zu verlegen und die Auswahl an Farben, Oberflächen sowie Glanzgraden ist sehr groß. Hinzu kommt, dass er renovierungsfreundlich wegen der meist niedrigen Einbauhöhe ist. Allerdings darf man die Nachteile nicht außer Acht lassen. Diese sind zum Beispiel die Empfindlichkeit gegen Kratzer und UV-Licht sowie – genauso wie beim PVC-Fußboden- dass der Boden glatt sein muss, um ihn optimal verlegen zu können.

Der Belag mit Holz: Eine weitere Art für den Küchenfußboden ist mit Holz. Hierbei gibt es Holz- sowie Riemchenparkett und ist bei Naturliebhabern sehr beliebt. Das Material sieht in rustikalen Küchen besonders gut aus und stellt in kühlen sowie modernen Küchen einen Kontrast dar. Ein Vorteil ist, dass er nicht unbedingt eine Versiegelung braucht, um ihn sauber zu halten. Dafür gibt es genügend andere Mittel, um das Holz fleck- und wasserunempfindlich zu machen. Allerdings sollte jedem, der einen Holzfußboden verlegen lassen möchte klar sein, dass er nach einer gewissen Zeit durch Sonneneinstrahlung nachdunkelt. Das sind zumeist die helleren Holzarten wie zum Beispiel Ahorn europäisch, Ahorn kanadisch, Lärche sibirisch sowie andere Holzarten, auf die ich nicht weiter eingehen werde. Dagegen hellen dunklere Hölzer mit der Zeit auf wie zum Beispiel die Esche und die Buche. Die Eiche sowie die Esche sind als Parkettböden sehr beliebt. 




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