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17.01.2018
Gemüsewaschen – gewusst wie

Knallrote Paprika, saftig grüne Gurken und Karotten in einem leuchtenden Orange – bereits der Anblick des frischen Gemüses lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch einfach reinzubeißen kommt nicht in Frage, denn Bakterien, Schmutz und Umweltgift kleben oft noch an dem Gemüse. Ganz zu schweigen von den Viren, die durch den Handkontakt auf die Schale gelangen. Vor dem Verzehr heißt es Abwaschen. Wie, erfahren Sie in den Tipps.

Foto: HolgersFotografie / pixabay.com
Foto: HolgersFotografie / pixabay.com


Tipp 1: Abbrausen

Waschen Sie das Gemüse vor dem Verzehr unter lauwarmem Wasser. Mit einer schwenkbaren Küchenarmatur lässt sich die Schale leicht von allerlei Rückständen befreien. Bei hartnäckigen Erdkrusten empfiehlt sich der Einsatz einer Spültischarmatur mit Geschirrbrause. Sie verfügt über zwei Strahlarten, welche selbst die stärksten Verkrustungen lösen. Die praktische Armatur finden Sie im Handel oder auf www.calmwaters.de. Alternativ kann man das Gemüse auch für einige Zeit in Wasser einweichen. Blattgemüse, Salate und Kräuter waschen Sie besser nicht unter fließendem Wasser. Zerkleinern Sie die Blätter, befreien Sie diese von Druckstellen und Stielen. Anschließend lassen Sie etwas Wasser in die Küchenspüle ein und waschen das Gemüse im Wasserbad. So bleiben Vitamine und Nährstoffe erhalten. Zur Reinigung von Pilzen genügt ein feuchtes Tuch, so bleiben sie intakt.

Tipp 2: Zeitpunkt

Die Verlockung ist groß, Gemüse bereits verzehrfertig zu lagern. Doch beim Waschen löst sich neben dem Schmutz auch die natürliche Schutzhülle. Ist diese entfernt, erweist sich die Schale als empfindlicher. So neigen die Gemüsesorten schneller zu verderben, Salate werden zudem rascher welk. Waschen Sie Tomaten, Zucchini und Karotten somit lieber kurz vor dem Verzehr.

Tipp 3: Gemüsebürste

Kartoffeln, Kürbisse und Karotten neigen zu hartnäckigen Schmutzstellen, da genügt die Reinigung mit den bloßen Händen oft nicht aus. Zum Glück gibt es Gemüsebürsten. Sie besitzen zwei Bürsten, eine weiche und eine härtere, so lassen sich Schmutzpartikel leicht abbürsten – sowohl von empfindlichen als auch von unempfindlichen Gemüsesorten. Ebenfalls erhältlich ist ein Gemüsehandschuh, mit ihm rubbeln Sie die Lebensmittel einfach sauber.

Tipp 4: Gemüsereiniger

Vielleicht haben Sie schon mal von einem Gemüsereiniger gehört. Wie herkömmliches Putzmittel hilft er, das Gemüse sorgfältig von Schmutz zu befreien. Einziger Unterschied: Die Inhaltsstoffe sind alle zum Verzehr geeignet. Kaufen kann man ihm Handel, er lässt sich aber auch gut selbst herstellen. Geben Sie einen Esslöffel Zitronenwasser mit einem Esslöffel weißen Essig und eine Tasse Wasser in eine saubere Sprühflasche. Besprühen Sie das Gemüse mit dem Gemisch und lassen Sie es für fünf bis zehn Minuten einwirken, anschließend spülen Sie mit klarem Wasser nach. Der selbstgemachte Reiniger hält etwa vier bis sechs Wochen.

Tipp 5: Verzehrfertige Produkte

Zeitersparnis beim Kochen, ein Thema das immer populärer wird. Daher greift man gerne zu abgepackten Salaten, die bereits gewaschen und geschnitten sind. In den verschlossenen Packungen staut sich jedoch die Wärme, sodass Keime sich in Windeseile vermehren. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt es sich, das Gemüse ebenfalls vorher abzuwaschen.

Tipp 6: Reinigen vor dem Schälen

Gemüse zu schälen gehört wohl bei vielen zum Alltag. Aber auch hier empfiehlt es sich, die Schale vorher von Rückständen zu befreien. Schälen oder schneiden Sie ungewaschenes Gemüse, verteilen sich Erde und Bakterien durch die Bewegungen der Schneidefläche. Brausen Sie die Lebensmittel lieber vorher ab, so sparen Sie sich den Verzehr von Sand und anderem unappetitlichen Unrat.




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