
Arbeitshöhe:
Die ergonomisch günstige Arbeitshöhe für schwere Tätigkeiten (z.B. Teigkneten), liegt zwischen 20-30 Zentimeter unter dem im Stehen angewinkelten Ellenbogen. Bei leichten Arbeiten (Gemüseputzen), geht man dagegen von einer bequemen Arbeitshöhe von 10-15 Zentimeter unterhalb der Ellenbogenhöhe aus. Deshalb sollten in der Küche die Arbeitszentren in unterschiedlichen Höhen den unterschiedlichen Anforderungen entsprechend angeordnet werden oder mindestens ein Arbeitsplattenelement höhenverstellbar sein. Nach Möglichkeit sollten auch eine Sitzgelegenheit und ein Tisch vorhanden sein. Die empfohlenen Arbeitshöhen in Abhängigkeit von der Körpergröße sind in einer bei der AMK erhältlichen Ergononomie-Planungsscheibe ablesbar. Dort sind auch weitere wichtige Werte, wie Arbeitstiefe, Sitzarbeitshöhe und Geräteeinbauhöhe ablesbar. Grundsätzlich besteht bei jedem Küchenhersteller die Möglichkeit, die Arbeitshöhe der Unterschränke an die jeweilige Körpergröße anzupassen. Die üblichen Höhen sind 86, 91 und neuerdings auch 96 cm. Die Erhöhung wird durch die Verwendung längerer Sockelfüße bewirkt. Der eigentliche Schrankraum vergrößert sich hierbei nicht. Einige Hersteller sind mittlerweile dazu übergegangen, die Arbeitshöhe durch eine tatsächliche Vergrößerung des Korpus herbeizuführen. Dieses ist zwar etwas teurer als die herkömmliche Lösung, aber bei dieser Lösung erhöht sich auch das Schrankvolumen und wird nicht verschenkt.
Quelle: KÜCHENLEXIKON von Hans-Werner Mayer
Bestellung: Verlag Die Planung GmbH, Holzhofallee 25-31, 64295 Darmstadt. Preis: 15,50 €
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