
Dampfgaren:
In einem Dampferzeuger inner- oder außerhalb des Garraumes wird in kurzer Zeit Dampf erzeugt und während des Programmablaufs über eine Einblasöffnung in den Garraum direkt auf und zwischen das Gargut geblasen. Dadurch findet ein intensiver Wärmeaustausch statt, der kurze Ankochzeiten ermöglicht. Es wird unter Ausschluss von Sauerstoff gegart, so dass die natürlichen Farben der Lebensmittel erhalten bleiben und bestimmte Vitamine nicht zerstört werden. Beim Dampfgaren in gelochten Behältern reduzieren sich die Auslaufverluste, Vitamine und Mineralien bleiben erhalten und der Eigengeschmack der Lebensmittel muss nicht durch Salzen und Würzen verstärkt werden. Gegenüber herkömmlichen Garverfahren bringt Dampfgaren eine Zeitersparnis von ca. 40 Prozent. Man unterscheidet zwischen zwei Garverfahren: Dampf-Druckgaren und Dampf-Drucklosgaren. Es werden verschiedene Dampfgargeräte angeboten, z. B. als Tischgerät, als Gerät zum Einbau in die Arbeitsplatte, als Einbaugerät in den Hochschrank, Oberschrank oder unter die Arbeitsplatte, mit und ohne Lifttür.
Quelle: KÜCHENLEXIKON von Hans-Werner Mayer
Bestellung: Verlag Die Planung GmbH, Holzhofallee 25-31, 64295 Darmstadt. Preis: 15,50 €
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