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19.09.2004
Küchen-Hygiene gegen Krankheitskeime

Die meistgenutzten Gegenstände in einem durchschnittlichen Haushalt sind die Küchen-Utensilien. Vieles, was für die Essenszubereitung benötigt wird, ist gerade in einem Familien-Haushalt nahezu im Dauereinsatz. Dabei wird den Töpfen, Pfannen, Schüsseln und Sieben im Laufe eines Tages oft ein wahres Wechselbad unterschiedlicher Aufgaben zugemutet.

Küchen-Hygiene gegen Krankheitskeime - Risiko Kreuzkontamination
Küchen-Hygiene gegen Krankheitskeime - Risiko Kreuzkontamination
Die Pfanne, in der morgens ein Spiegelei gebraten wurde, ist mittags für das Kotelett zuständig. Und die Schüssel, die gerade noch zum Kneten von Hackfleisch gebraucht wurde, dient kurz darauf zur Zubereitung des Salats.

Es versteht sich von selbst, dass diese Funktions-Vielfalt nur möglich ist, wenn die Utensilien zwischendurch gründlich gereinigt werden. Ob dies hundertprozentig gelingt, ist allerdings unter anderem eine Frage der Materialauswahl. Nur völlig glatte und vergleichsweise harte, dichte Oberflächen wie bei Glas oder Edelstahl werden den notwendigen Anforderungen an hundertprozentige Küchen-Hygiene wirklich gerecht, weil sie Schmutzpartikeln und Krankheitskeimen keine Möglichkeit zum Festsetzen bieten und damit leicht und zuverlässig zu reinigen sind.

In relativ weichen Materialien stellen hingegen gebrauchsbedingte Kratzer und Einschnitte ein Hygiene-Risiko dar. Auch wenn die Verunreinigungen mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen sind, können hartnäckige Keime eine Infektionskette in Gang setzen. Bei der so genannten Kreuzkontamination dienen Küchenflächen und –geräte als Übertragungsweg zwischen den Speisen, obwohl diese nie in unmittelbaren Kontakt gekommen sind. Sorgfalt ist vor allem bei Eiern, Fleisch und Geflügel bzw. dem jeweiligen Auftauwasser geboten.

Auch bei der Verarbeitung von rohen und später nicht mehr erhitzten Lebensmitteln wie Obst und Gemüse empfiehlt es sich, Schüsseln, Töpfe und Besteck beispielsweise aus pflegeleichtem Edelstahl zu nutzen. Schließlich soll das Risiko ja auch auf Dauer ausgeschaltet werden.


Weitere Informationen finden Sie unter www.supress-online.de.

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