
Beifuss:
Herkunft und Verbreitung:
Der Beifuss stammt wahrscheinlich aus Asien. Da er keine besonderen Ansprüche an die Qualität des Bodens stellt, wächst er mittlerweile in fast ganz Europa, Asien und Amerika. Ein größerer Anbau erfolgt nur in den Balkanländern. Es ist entscheidend, den richtigen Erntezeitpunkt zu finden, weil die blühenden Pflanzen sehrbitter schmecken und deswegen ungenießbar sind.
Verwendung:
Beifuss riecht angenehm würzig und schmeckt kühlend würzig, aber auch leicht bitter. Er ist ein typisches Gewürz der nordischen Küche und verfeinert den Geschmack von Wirsing, Weißkraut, Spinat, Eierspeisen, Gemüse- und Kartoffelsuppen aber auch Salatdressings. Im Süden nutzt man seine Appetit anregende Wirkung in Vermouth und Aperol.
Haltbarkeit und Lagerung:
Beifuss sollte nicht länger als zweieinhalb Jahre gelagert werden. Beifuss muss sparsam dosiert werden, weil er seine volle Würzkraft beim Mitgaren erst mit der Zeit entfaltet!
Gesundheit:
Beifusstee wurde früher gegen Rheumatismus angewandt. Pfarrer Kneipp empfahl ihn wegen seiner positiven Wirkung auf das zentrale Nervensystem.
Tipps:
Die im Beifuss enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle regen die Funktion der Leber an. Deshalb macht Beifuss schwere Gerichte wie Gans und fette Braten bekömmlicher.
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