
Chillies:
Herkunft und Verbreitung:
Die Heimat der Chillies sind die tropischen Gebiete Amerikas. Auch heute noch werden sie dort sowie im tropischen Afrika, in Indien, Thailand und Japan angebaut.
Verwendung:
Alle Chillie-Sorten schmecken sehr scharf und weniger aromatisch als der verwandte Paprika. Sie enthalten ca. 20mal soviel Capsaicin wie ungarischer Paprika und verursachen beim Einatmen oft Niesen. Aus der mexikanischen, aber auch der indischen und thailändischen Küche sind Chillies nicht wegzudenken. Durch Chili con Carne werden sie auch in Deutschland immer beliebter.
Haltbarkeit und Lagerung:
Getrocknete Chillies halten sich, dunkel und trocken gelagert, ca. drei Jahre.
Gesundheit:
Cayenne-Pfeffer wirkt Durchblutungsstörungen entgegen und beugt so Herzinfarkten vor, weil er, wie Paprika, die Herzleistung vergrößern kann, ohne den Puls zu beschleunigen. Außerdem regen sie den Appetit an.
Tipps:
Chillies sollten nicht in heißes Fett gegeben werden, da sie sich dann dunkel verfärben und bitter schmecken. Sie sollten besser leicht angedünstet werden, damit sich ihr Aroma entfalten können.
Kräuter- & Gewürz-Lexikon Buchstabe C
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