
Lorbeerblätter:
Herkunft und Verbreitung:
Die ursprüngliche Heimat des immergrünen Lorbeerbaumes ist wahrscheinlich Kleinasien. Heute wird er als einfach zu bearbeitender Busch v.a. in Italien, Griechenland, Spanien und in der Türkei kultiviert.
Verwendung:
Lorbeer schmeckt typisch würzig und leicht bitter. Lorbeer wird für Fisch- und Fleischmarinaden, Kartoffelgerichte, Suppen und Soßen verwendet. Unentbehrlich sind Lorbeerblätter in Mixed-Pickles und bei eingelegten Bohnen, Gurken oder Tomaten. Außerdem ist Lorbeer Bestandteil vieler Gewürzmischungen. Aus den schwarzen, olivenähnlichen Früchten des Baumes kann man aromatisches Lorbeer-Öl gewinnen, das für Salben und Liköre verwendet wird.
Haltbarkeit und Lagerung:
Lorbeerblätter, gut verschlossen gelagert, halten bis zu drei Jahren.
Gesundheit:
Früher wurden Essenzen aus Lorbeer-Öl als Nervenheilmittel benutzt und linderten als Einreibung auch Rheumabeschwerden. Das von jedermann vertragene ätherische Öl wirkt Appetit anregend und fördert die Verdauung. Es ist Bestandteil zahlreicher Arzneimittel gegen Hautausschläge, Muskelschmerzen, Zerrungen und Verstauchungen.
Tipps:
Lorbeer dominiert in Speisen leicht und sollte deswegen sehr vorsichtig dosiert werden.
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