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 Kräuter- & Gewürz-Lexikon

Paprika:

Herkunft und Verbreitung:
Paprika. (Foto: Fuchs Gewürze / Food Professionals)
Paprika. (Foto: Fuchs Gewürze / Food Professionals)
Die Urform stammt vermutlich aus dem tropischen Amerika. Heute befinden sich die bedeutendsten Anbaugebiete in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slowakei, Spanien und Südfrankreich. Ungarn hat durch Forschung und systematische Sortenpflege Maßstäbe gesetzt und wird somit zu Recht als das klassische Paprika-Land bezeichnet. Bereits 1895 garantierten dort Gesetze die Qualität des schon damals wichtigen Exportartikels.

Verwendung:
Paprika ist das Lieblingsgewürz der Ungarn. Es darf in keinem Gulasch und keiner Fischsuppe fehlen. Bekannte Gerichte sind auch Paprika-Huhn und serbisches Reisfleisch. Bei uns verwendet man Paprika zu vielen Soßen und Ragouts, zu Gemüsesuppen und Kohlgerichten. Außerdem passt er hervorragend zu Käse und Quark.

Haltbarkeit und Lagerung:
Statt Mehl kann man Soßen mit Paprika binden.

Gesundheit:
Paprika regt die Magensaftproduktion und somit den Appetit an. Das in ihm enthaltene Vitamin B belebt den Blutkreislauf an und hilft so bei Durchblutungsstörungen.

Tipps:
Magenkranke dürfen schärfe -freien Delikatess-Paprika verwenden. Eine salzlose Diät wird durch Paprika abwechslungsreicher Paprika darf nicht in zu heißes Fett gegeben werden, da er sonst seine Farbe verliert und einen bitteren Geschmack annimmt. Am besten den Topf kurz von der Kochstelle nehmen, einen Schuss kaltes Wasser zugeben und dann den Paprika einrühren. Bis zum erneuten Aufkochen hat sich der Paprika mit dem Fett vermischt und darf dann mitkochen.



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