
Pfeffer:
Herkunft und Verbreitung:
Als Heimat des Pfeffers gelten die feuchtwarmen Küstenwälder der indischen Provinz Malabar. Hauptanbaugebiete sind heute in Indien, Sri Lanka, Indonesien, Thailand, Vietnam, Malaysia, aber auch im afrikanischen Kongo-Gebiet und in Sierra-Leone
Verwendung:
Pfeffer hat ein kräftig würziges Aroma, das besonders zur Geltung kommt, wenn die Körner frisch gemahlen werden. Schwarzer Pfeffer schmeckt brennend scharf, die Intensität und Charakteristik seines Aromas hängt aber vom Erntezeitpunkt und dem Herkunftsland ab. Er eignet sich besonders für dunkles Fleisch, Soßen, Suppen, Gemüse und Salate. Weißer Pfeffer ist nicht ganz so scharf und hat einen höheren Ölgehalt als schwarzer. Er wird für helles Fleisch (Geflügel) verwendet. Grüner Pfeffer ist viel milder und aromatischer als die anderen beiden Sorten. Wenn man ihn unzerkleinert verwendet, erhält das Gericht kaum Schärfe, aber einen intensiven Pfeffergeschmack. Er ist sehr beliebt für Pfeffersoßen.
Haltbarkeit und Lagerung:
Ganze Pfefferkörner sind bis zu vier Jahre haltbar, während der Würzwert von gemahlenem Pfeffer bei längerer Lagerung abnimmt.
Gesundheit:
Pfeffer regt die Speichel- und Magensaftproduktion an und wirkt deswegen Appetit anregend. Ferner fördert er die Durchblutung und ist bei übermäßigem Genuss auch Schweiß treibend.
Tipps:
Pfeffer sollte möglichst kühl und trocken gelagert werden. Dabei sollte sein Aroma nicht von anderen Gerüchen beeinflusst werden. Pfeffer verliert in gefrorenem Zustand mit der Zeit an Würzkraft. Deswegen müssen aufgetaute Speisen oft nachgepfeffert werden.
Kräuter- & Gewürz-Lexikon Buchstabe P
Kräuter- & Gewürz-Lexikon Übersicht


