
Rosmarin:
Herkunft und Verbreitung:
Rosmarin stammt vermutlich aus dem Libanon. Heute findet man ihn wild oder kultiviert in Spanien, Portugal, Südfrankreich, Italien, Griechenland, Nordafrika, aber auch in Mexiko und in den USA.
Verwendung:
Rosmarin duftet delikat würzig und schmeckt kampferartig aromatisch. Besonders in der italienischen Küche ist Rosmarin sehr beliebt. Dort würzt man mit ihm vor allem Fleisch- und Fischgerichte, Kartoffeln, Gemüse und Marinaden. Außerdem ist er ein wichtiger Bestandteil von Kräuteressigen. Selbst Marmeladen und Gelees kann er, sparsam eingesetzt, eine würzige Note geben. Weiterhin verwendet man Rosmarin oft in der Pharmazie und in der Parfüm- und Kosmetikindustrie.
Haltbarkeit und Lagerung:
Geschützt vor Feuchtigkeit, Licht und Luft ca. zweieinhalb bis drei Jahre.
Gesundheit:
Rosmarin war schon lange als Heilmittel bekannt, bevor man entdeckte, dass man ihn auch als Gewürz verwenden kann. So empfahl ihn Pfarrer Kneipp beispielsweise bei niedrigem Blutdruck, Erschöpfungszuständen und Nervosität. Die das Nervensystem beruhigende und den Kreislauf anregende Wirkung von Rosmarin wurde dann in neuerer Zeit bestätigt. Ein Rosmarinbad wirkt erfrischend und regt die Durchblutung an.
Tipps:
Rosmarin sollte sehr vorsichtig dosiert werden, weil er erst beim Mitgaren seine volle Würzkraft entfaltet und sich sonst mit seinem kräftigen Aroma zu sehr in den Vordergrund drängen könnte.
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