
Salbei:
Herkunft und Verbreitung:
Salbei stammt vermutlich aus Dalmatien und Mazedonien und hat sich von dort aus über den Balkan nach ganz Europa verbreitet. Man findet ihn nicht selten wild. Größere Anbaugebiete befinden sich in Kleinasien, an der Krim, in Irland, Südskandinavien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und in Mittelamerika.
Verwendung:
Trockene Salbei-Blätter sind aromatischer als frische, ihr Geruch ist würzig, etwas bitter - ein deutliches Kampferaroma ist unverkennbar - sie schmecken leicht brennend. Man verwendet Salbei meist zusammen mit anderen Würzkräutern für Fleisch-, Wild- und Geflügelgerichte. Auch zu Fisch und in Suppen (z.B. Hamburger Aalsuppe) passt er ausgezeichnet. Ein bekanntes Salbei-Gericht kommt aus der italienischen Küche: Saltimbocca alla romana.
Haltbarkeit und Lagerung:
Das Kraut ist bei Sorgfältiger Lagerung ca. zwei Jahre haltbar.
Gesundheit:
Die Heilwirkung von Salbei ist vielfältig: beruhigend, desinfizierend, hemmt Entzündungen löst Krämpfe. Zudem setzt er die Schweißabsonderung herab und fördert die Verdauung. Dies macht ihn zu einem der vielseitig verwendbaren Heil- und Gewürzkräutern.
Tipps:
Salbei kann in gefrorenem Zustand an Intensität gewinnen. Bitte vorsichtig dosieren, wenn Sie das Gericht über einen längeren Zeitraum tiefkühlen wollen.
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