
Wacholderbeeren:
Herkunft und Verbreitung:
Wacholder prägt das Erscheinungsbild karger Berg- und Heidelandschaften in fast ganz Europa und im gemäßigten Asien. Auch in Nordafrika und Nordamerika findet man den immergrünen Wacholderstrauch.
Verwendung:
Beim Zerquetschen der Beeren entsteht ein würziger Duft. Trotz des leicht bitteren Nachgeschmackes schmecken sie angenehm würzig-süß. Wacholderbeeren sind das typische Gewürz für Wildgerichte. Im Sauerkraut eine echte Bereicherung, sind sie in Marinaden, und beim Räuchern praktisch unverzichtbar. Wacholderbeeren geben fetten Braten und dunklen Soßen pikante Würze und zusätzlich Bekömmlichkeit. Auch in der Spirituosenindustrie sind sie unentbehrlich, man denke nur an bekannte Wacholder-Spezialitäten wie Genever, Gin oder Steinhänger.
Haltbarkeit und Lagerung:
Wacholderbeeren sind zweieinhalb bis drei Jahre haltbar.
Gesundheit:
Bereits vor 3.500 Jahren machten die Ägypter aus Kräutern und Wacholder Mundwässer. Wacholderbeeren enthalten nämlich desinfizierende Substanzen, sowie Harn treibende Wirkstoffe. Außerdem fördern Wacholderbeeren den Appetit, regen die Verdauung an und beseitigen Blähungen.
Tipps:
Der Wacholder steht in Deutschland unter Naturschutz, jedoch darf man zur Reifezeit die Wacholderbeeren pflücken.
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