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17.03.2005
Wein wird beliebter, aber auch billiger
Die Vorlieben der Deutschen


Laut dem International Wine and Spirits Record trinken die Deutschen immer mehr Wein, aber gleichzeitig sinkt hierzulande die Bereitschaft, für den Weingenuss tiefer in die Tasche zu greifen. Demnach bezahlten die Deutschen 2004 im Schnitt 2,09 Euro für eine 0,75-Liter-Flasche Wein im Handel.

Mehr als 90 Prozent der bundesweit im Vorjahr konsumierten Weine kosteten weniger als 3,50 Euro. Das günstige Preis-Segment ist demnach in Deutschland weitaus stärker vertreten als in anderen Ländern.

Günstige Preise bedeuten jedoch nur selten gute Qualität. So hat die Zeitschrift "Wein Gourmet" kürzlich 104 Discount-Weine getestet. Lediglich drei Weine wurden von der Fachjury als "eben noch befriedigend" eingestuft, die übrigen Erzeugnisse schnitten noch schlechter ab.

Durch den Trend zu den Billigweinen gehen auch die Einnahmen der deutschen Winzer zurück, die mit vielen der besonders preisgünstigen, aber nicht unbedingt qualitativen Erzeugnissen der Winzer aus dem Ausland kaum Schritt halten können.





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