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10.04.2006
Thema Altgeräteentsorgung
Neues Gesetz für Elektroschrott


Ende März dieses Jahres ist in Deutschland ein neues Gesetz in Kraft getreten. Demnach müssen Elektrogeräte seither getrennt gesammelt werden. Dafür stellen die Kommunen spezielle Sammelbehälter bereit oder bieten einen entsprechenden Abholservice an. Endverbraucher dürfen die Geräte nicht mehr einfach in die Restmülltonne werfen. Diese Regelung für eine umweltgerechte Entsorgung betrifft natürlich auch alle Elektrogeräte, die in der Küche zum Einsatz kommen.

Mit dieser Entsorgungsregelung ist Deutschland einer der ersten Mitgliedsstaaten der EU, der die beiden Richtlinien zur Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Neugeräten umsetzt. Alle neu verkauften Elektrogeräte müssen nun ein Symbol mit einer durchgestrichenen Abfalltonne tragen. Dieses weist den Verbraucher auf seine Pflicht zur Getrenntsammlung hin.

Die Entsorgung der Altgeräte ist für den Endverbraucher kostenfrei und wird von den Herstellern getragen. Jeder Hersteller, der auf dem deutschen Markt aktiv ist, muss eine Garantie vorlegen, dass die Finanzierung der Entsorgung gesichert ist. Andernfalls dürfen auf dem hiesigen Markt keine Geräte mehr verkauft werden. Aufgrund der hohen Entsorgungskosten von insgesamt rund 500 Millionen Euro ist jedoch mit einer Preissteigerung bei Neugeräten zu rechnen.

Ab Juli dürfen bei der Herstellung von Elektrogeräten bestimmte Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium nicht mehr verwendet werden.


Weitere Informationen finden Sie unter www.bmu.de/abfallwirtschaft.

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