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23.11.2011
Stromsparen mit Energielabel

Der Energieverbrauch in deutschen Haushalten steigt und günstige Stromanbieter bekommen Kundenzuwachs, denn immer mehr Haushaltsgeräte, Heimkinos und Computer treiben die Stromrechnungen in die Höhe.

Bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in Privathaushalten gehen zu Lasten von Flachbild-Fernseher und über die Hälfte verbrauchen unsere Haushaltsgeräte. Daher ist es logisch, dass dort seit Jahren bereits Labels und Prüfzeichen eingeführt wurden, die auf einem Blick Stromfresser enttarnen.

Für umweltschonende Geräte hat sich der Blaue Engel etabliert, der seit 1978 als erstes Umweltzeichen der Welt für optimalen Stromverbrauch, Lautstärke und Schadstoffemission steht. Ein weiteres Label für den Stromverbrauch ist der Energie Star, der Aufschluss über die Energieeffizienz - insbesondere bei Computer und Peripheriegeräten - gibt.

Ähnlich wie der Blaue Engel bewertet die Euroblume, denn die Umweltverträglichkeit wird nach einem strengen Kriterienkatalog auf den Prüfstand gebracht. Nach dem Bundesamt für Umwelt kann man sich auf dieses Gütesiegel verlassen, dass es sich um ein umweltschonendes Gerät handelt. Eingeführt wurde die Euroblume von der europäischen Kommission im Jahre 1992 und ziert seitdem nicht nur Elektrogeräte, sondern auch Lacke, Matratzen, Leuchten etc.

In Puncto Energieeffizienz hat sich bei Waschmaschinen und Kühlschränken (und weitere Haushaltsgeräte) ebenfalls ein EU-Label eingebürgert. Zu Beginn gab es die Energieklassen A (Effizient) bis F (hoher Verbrauch). Seit der Einführung haben sich in der Branche viele Hersteller für stromsparende Geräte ausgesprochen, von denen mittlerweile 90 Prozent die Energiestufe A erreichen. Daher wurden die Klassen A+, A++ und A+++ nachgereicht und geben den Fabrikanten einen neuen Anreiz sich von der Konkurrenz abzugrenzen und die neuen Vorgaben zu erfüllen.

Doch was in den Disziplinen Energieverbrauch pro Kilowatt-Stunde, Wasserbedarf und Geräuschemission für Haushaltsgeräte gilt, zählt seit November EU-weit auch für Flachbild-Fernseher. Die Hersteller sind zum Energielabel verpflichtet und geben Kunden die Möglichkeit Stromfresser leicht zu erkennen. Nachteile werden insbesondere die Plasma-Displays haben, denn diese weisen im Stromverbrauch, trotz der Fortschritte in den letzten Jahren, größere Abstände zu den LCD-Bildschirmen auf, da diese dank LED Technologie genügsamer sind. Nicht nur günstige Stromanbieter können die Stromrechnungen senken, denn dank der Energielabel kann die Natur kostensparend geschont werden.


Weitere Informationen finden Sie unter goo.gl/unzeJ.

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