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05.01.2012
Küche mit Energiesparpotential

Wer gerne und lecker isst, nimmt oft die Zeit und Mühe in Kauf, die das Kochen mit sich bringt. Doch am Herd zu stehen lohnt sich nicht nur für den eigenen Gaumen, sondern hat noch viele andere positive Effekte, die man nicht unbeachtet lassen sollte.

Das Kochen am eigenen Herd schont unsere Umwelt, denn viele der Rohstoffe und Produkte, die verwendet werden, sind noch roh oder unverarbeitet. In der Produktionskette der Industrie wurde bei diesen Lebensmittel nur wenig Energie in die Erzeugung und in den Transport gesteckt. Fastfood und Tiefkühl-Gerichte haben in der CO2-Bilanz das Nachsehen, denn sie sind energieintensiver. Diese Produkte haben oft viel mehr Transportwege vor sich, müssen von Fabrik zu Fabrik geliefert werden und bekommen auf fast jeder Stufe der Verarbeitung eine neue Verpackung.

Daher stellt die eigene Küche eine gelungene Alternative dar, doch auch hier kann es noch effizienter werden, denn der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist nicht der einzige Weg für mehr Umweltschutz. Kühlschränke aus dem Jahr 1993 verbrauchen im Schnitt 0,84 kWh am Tag, wo hingegen deutlich modernere Geräte mit dem EU-Energielabel A++ nur noch 0,36 kWh benötigen. Umgerechnet ergibt das eine Einsparung von 30 Euro Stromkosten und 1/10 Tonne Co2 in nur einem Jahr.

Außerdem kann beim intelligenten Kochen und Backen gespart werden. Wer bereits den Deckel beim Kochen auf dem Topf lässt oder Schnellkochtöpfe benutzt, spart schon eine Menge ein. Entfällt das Vorheizen des Backofens und werden die Herdplatten beim Elektroherd frühzeitig ausgeschaltet, um die Restwärme zu Nutzen, geht es in die Perfektion.

Eine weitere Maßnahme wäre der Geräteersatz. Wie bereits am Anfang des Textes beschrieben sparen z.B. neue Kühlschränke viel Energie. Beim Kühlschrank sollte auch darauf geachtet werden, dass dieser nie neben einer Hitzequelle steht, da es auch bei guter Isolierung und intakten Dichtungen zu Verlusten kommt. Auch die Pflege ist wichtig. Freie Lüftungsschlitze und das Reinigen des Lüftungsgitters gehören dazu, sowie das Entfernen von Eisschichten in Kühl- und Gefrierfach.

Zu guter Letzt wäre noch anzumerken, dass beim Wasserkochen am meisten Strom verbraucht wird. Wasserkocher, Tauchsieder und Gasherde sind in der Effizienz dem Elektroherd überlegen. Wer dann noch die Wassermenge exakt dosiert und alle Tipps beherzigt, kann sich ein wahrer Meister der Energieeffizient nennen.




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