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Das indische Nationalgetränk - Chai-Tee ist auch hierzulande beliebt

Schwarzer Tee, verschiedene Gewürze, ein Schuss heiße Milch und dazu Honig oder Zucker - so lieben die Inder ihr Nationalgetränk. Inzwischen findet Chai-Tee auch hierzulande immer mehr Anhänger.

Bei indischen Teegenießern steht der Chai-Tee hoch im Kurs. (Foto: Dt. Teeverband)
Bei indischen Teegenießern steht der Chai-Tee hoch im Kurs. (Foto: Dt. Teeverband)
Chai beschreibt die traditionelle Art, nach der in Indien Tee zubereitet wird. Bei der klassischen Rezeptur kommen zum schwarzen Tee Gewürze wie Kardamom, Ingwer, Zimt, Nelken, Fenchel und Anis. Ursprünglich stammt das Rezept aus der ayurvedischen Gesundheitslehre, in der diese Gewürze ihren festen Platz haben. 

Seit Jahrhunderten schätzen die Inder die wohltuende Wirkung des Tees auf Körper und Geist. Aus Ayurveda-Sicht ein klarer Fall: In der traditionellen Gesundheitslehre wirkt jede Heilpflanze sowohl auf den Körper als auch auf die Seele des Menschen. Keine Frage: Das im Tee enthaltene Koffein belebt, regt aber nicht auf. Kardamom wirkt verdauungsfördernd, beruhigt den Magen und hilft bei Erkältungen.

Neue Energie

Glaubt man der indischen Gesundheitslehre, soll das Gewürz zudem für neue Energie sorgen und die Lebensfreude steigern. Ingwer gilt in der ayurvedischen Medizin als Allheilmittel. Er wirkt krampflösend, appetitanregend, verdauungsfördernd und stärkt außerdem das Immunsystem. 

Kein Wunder, dass die Inder bei jeder Gelegenheit ihren Chai trinken. Der Tee ist fast überall erhältlich - in Zügen, an Busstationen und natürlich auf Märkten. Dazu reicht man süße Leckereien oder gesalzene Nüsse. Traditionell wird Chai in einer Schale mit Untertasse serviert - nicht ohne Grund: Denn alle, die es eilig haben, gießen gewöhnlich etwas Tee zum Abkühlen in die Untertasse, um ihn so schneller trinken zu können.
 
 


Quelle: Deutscher Teeverband
Weblink: www.teeverband.de