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Der Deutschen liebstes Getränk - Eine kleine Warenkunde zum Kaffee
Kaffee ist in Mode und Coffee-Shops schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Muntermacher ist laut dem Deutschen Kaffeeverband (Hamburg) mit durchschnittlich 151 Liter Pro-Kopfverbrauch im Jahr das beliebteste Getränk der Bundesbürger.
Längst hat die schwarze Bohne ihr verstaubtes Kaffeekränzchen-Image abgelegt und ist zum Trendgetränk geworden – auch dank Spezialitäten wie Espresso, Cappuccino, Latte macchiato oder Caffe Latte.
Doch egal, welche Variante genossen wird, Ursprung ist immer die Kaffeepflanze. Die mit Abstand wichtigsten sind die Coffea Arabica und die Coffea Robusta. Während Robusta-Kaffees in niedrigen Regionen (bis 600 Meter) wachsen und mit ihrem harten, erdigen Geschmack 39 Prozent der Weltkaffeeproduktion ausmachen, haben Arabica-Kaffees mit 61 Prozent die größte wirtschaftliche Bedeutung. Sie gedeihen in Höhen zwischen 600 und 1.800 Metern und überzeugen durch einen würzigen, aromatischen Geschmack. Allen Kaffeepflanzen ist gemeinsam, dass sie im tropischen Klima wachsen: in Mittel- und Südamerika, Afrika, Saudi-Arabien, Indien und Indonesien.
Im Rohzustand ungenießbar
Als unbearbeitete Bohne ist Kaffee allerdings ungenießbar. Erst durch das Rösten und die richtige Mischung aus Bohnen verschiedener Anbaugebiete erhält der Kaffee seinen Genusswert. Geröstet wird in einem Heißluftstrom. Der Vorgang dauert durchschnittlich drei bis vier Minuten. Kleinere Röstereien setzen auf Langzeitröstung – zehn bis 15 Minuten – und weniger Hitze, um das Aroma der Bohnen noch schonender freizusetzen.
Es gibt Röstkaffee als ganze Bohnen, beim Kauf frisch gemahlen sowie gemahlen und vakuumverpackt im Handel. Jeder Röstkaffee ist zunächst koffeinhaltig. Da aber nicht alle Menschen den Muntermacher vertragen, bieten die Hersteller als Alternative auch entkoffeinierte Sorten an, nicht zu verwechseln mit Schonkaffee. Diesem werden zwar durch ein Spezialverfahren magenreizende Substanzen wie Röststoffe entzogen, nicht jedoch unbedingt das Koffein.
Deshalb gibt es Schonkaffees mit, ohne oder mit wenig Koffein. Kaffee-Freunden mit empfindlichem Magen wird übrigens empfohlen, zu ihrem Lieblingsgetränk immer auch ein hydrogencarbonatreiches Mineralwasser zu trinken. Denn das Hydrogencarbonat neutralisiert die säurebildenden Stoffe des Kaffees und sorgt auf diese Weise für eine bessere Bekömmlichkeit.
Quelle: Supress Online
Weblink: www.supress-online.de
Der Deutschen liebstes Getränk - Eine kleine Warenkunde zum Kaffee
Kaffee ist in Mode und Coffee-Shops schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Muntermacher ist laut dem Deutschen Kaffeeverband (Hamburg) mit durchschnittlich 151 Liter Pro-Kopfverbrauch im Jahr das beliebteste Getränk der Bundesbürger.
Supress Online
Doch egal, welche Variante genossen wird, Ursprung ist immer die Kaffeepflanze. Die mit Abstand wichtigsten sind die Coffea Arabica und die Coffea Robusta. Während Robusta-Kaffees in niedrigen Regionen (bis 600 Meter) wachsen und mit ihrem harten, erdigen Geschmack 39 Prozent der Weltkaffeeproduktion ausmachen, haben Arabica-Kaffees mit 61 Prozent die größte wirtschaftliche Bedeutung. Sie gedeihen in Höhen zwischen 600 und 1.800 Metern und überzeugen durch einen würzigen, aromatischen Geschmack. Allen Kaffeepflanzen ist gemeinsam, dass sie im tropischen Klima wachsen: in Mittel- und Südamerika, Afrika, Saudi-Arabien, Indien und Indonesien.
Im Rohzustand ungenießbar
Als unbearbeitete Bohne ist Kaffee allerdings ungenießbar. Erst durch das Rösten und die richtige Mischung aus Bohnen verschiedener Anbaugebiete erhält der Kaffee seinen Genusswert. Geröstet wird in einem Heißluftstrom. Der Vorgang dauert durchschnittlich drei bis vier Minuten. Kleinere Röstereien setzen auf Langzeitröstung – zehn bis 15 Minuten – und weniger Hitze, um das Aroma der Bohnen noch schonender freizusetzen.
Es gibt Röstkaffee als ganze Bohnen, beim Kauf frisch gemahlen sowie gemahlen und vakuumverpackt im Handel. Jeder Röstkaffee ist zunächst koffeinhaltig. Da aber nicht alle Menschen den Muntermacher vertragen, bieten die Hersteller als Alternative auch entkoffeinierte Sorten an, nicht zu verwechseln mit Schonkaffee. Diesem werden zwar durch ein Spezialverfahren magenreizende Substanzen wie Röststoffe entzogen, nicht jedoch unbedingt das Koffein.
Deshalb gibt es Schonkaffees mit, ohne oder mit wenig Koffein. Kaffee-Freunden mit empfindlichem Magen wird übrigens empfohlen, zu ihrem Lieblingsgetränk immer auch ein hydrogencarbonatreiches Mineralwasser zu trinken. Denn das Hydrogencarbonat neutralisiert die säurebildenden Stoffe des Kaffees und sorgt auf diese Weise für eine bessere Bekömmlichkeit.
Quelle: Supress Online
Weblink: www.supress-online.de


