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Die Gefahren nicht unterschätzen - Beim Grillen geht es heiß her

Die Berichterstattung in der Presse über unsachgemäßes Grillen mit ungeeignetem Grillgerät sorgt immer wieder für Aufsehen. Gerade billige Einweg-Aluminium-Grills und Boden-Grillschalen aus Metall, die etwa bei Beach-Partys direkt auf dem Sand eingesetzt werden, stellen eine oft unterschätzte Gefahrenquelle dar.

Foto: Unold AG

Foto: Unold AG

Beim Entfernen des Grills wird häufig außer Acht gelassen, dass der Sand sich ebenfalls miterhitzt. Bei Körperkontakt kann der heiße Sand dann zu schwersten Verbrennungen führen.

Gerade für Kinder stellt dies eine große Gefahrenquelle dar. Schnell haben sie sich die Fußsohlen verbrannt, da sie dem Sand nicht ansehen können, wie heiß er ist. Dasselbe Risiko besteht bei der verbreiteten Unsitte, noch glühende Grillkohle einfach mit Sand abzudecken. Wer am Strand grillt, sollte also Grill und Kohle nach Gebrauch immer mit reichlich Wasser löschen.

Aufgrund dieser Verletzungsgefahren ist es wichtig, nur zertifiziertes Grillgerät zu verwenden. Einweggrills beispielsweise müssen prinzipiell über ein Untergestell verfügen, damit sich der Boden darunter nicht stark miterwärmen kann. Anderenfalls erhalten diese Geräte kein Prüfsiegel (nach EN 1860/ Teil 4).

Der Grillverband empfiehlt, auf DIN-EN und TÜV GS Prüfsiegel zu achten. Das DIN-EN-Kennzeichnen bedeutet, dass das Produkt mit den Anforderungen der EN 1860/ Teil 4 konform ist. Das TÜV GS Zeichen steht für Geprüfte Sicherheit. Es wird aufgrund einer unabhängigen Prüfung durch die TÜV Product Service GmbH vergeben.

Prinzipiell sollte nur ein zuverlässiges Gerät zum Einsatz gelangen, das sich durch Standfestigkeit, Materialstärke und Sicherheit auszeichnet. Mit dem DIN-EN und TÜV-Prüfsiegeln kann man sich darauf verlassen, dass der Grill festgelegten Normen entspricht. Zudem tragen alle zertifizierten Geräte den Hinweis, dass zum Anzünden kein Spiritus oder Benzin verwendet werden darf.
 
 


Weblink: www.grillverband.de