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Die Küche aus Kindersicht - Ausstellung im Stuttgarter Gesundheitszentrum
Die Idee, mit einer Riesenküche auf die Gefahren für Kinder im Küchenalltag aufmerksam zu machen, ist nicht neu. Allerdings wurde die Stuttgarter Riesenküche speziell für das Gesundheitsamt erstellt und soll dort mindestens noch bis zum Jahr 2010 besichtigt werden können. Gebaut wurde die Küche von Schülern der Gustav-Werner-Schule, einer Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche.
Nachfolgend noch einige Tipps zum Thema "Kleinkinder in der Küche":
- Beim Kochen sollten Topf- und Pfannenstiele nicht nach vorne zeigen. So haben Kleinkinder keine Möglichkeit, diese zu greifen und vom Herd zu ziehen.
- Beim Einräumen des Geschirrspülers sollte man darauf achten, dass Messerspitzen und andere scharfe Gegenstände nicht nach oben zeigen.
- Kinder nutzen Schränke, Nischen und andere Öffnungen gerne als Verstecke. Entsprechend sollten auch große technische Geräte wie der Backofen immer geschlossen sein.
- Technische Geräte konsequent ausstöpseln und nach Gebrauch wegräumen.
- Am besten ist es, wenn Eltern und Kinder gemeinsam Gefahren erkunden, die beispielsweise im Küchenalltag lauern.
- Kinder hören nicht so gut wie Erwachsene, sie können erst ab dem neunten Lebensjahr einordnen, woher ein Geräusch kommt.
- Auch der Geschmackssinn von Kindern ist nicht so ausgeprägt wie der von Erwachsenen. Kinder merken deshalb kaum, dass etwas nicht gut schmeckt. Drei Viertel aller Vergiftungsunfälle passieren im Alter von drei Jahren.
So können Gefahren im Küchenalltag spielerisch erfahren werden:
Kochen gucken – Kleine Kinder können im Hochstuhl sitzend beim Kochen zuschauen und auch einen Kochlöffel zum Rühren oder Klopfen bekommen. Es darf nichts Gefährliches in Reichweite der Kinder sein, aber sie sollen ihre Neugierde befriedrigen können.
Heiß und Kalt – Man füllt eine Babyflasche mit ca. 50 Grad warmem Wasser auf und verschließt sie mit einem Stopper. Zudem benötigt man Eiswürfel. Das Kind fasst beide Gegenstände abwechselnd an und lernt dabei den Unterschied zwischen heiß und kalt. Später kann man mit dem Kind Gefahrenstellen in der Wohnung für heiß und kalt aufsuchen.
Gemeinsam Kochen – Eltern und Kinder bereiten gemeinsam eine Mahlzeit. Die Kinder dürfen unter Anleitung und kontrollierten Bedingungen schneiden, rühren oder mixen.
Die Kochecke – Kinder ahmen spielerisch die Welt der Erwachsenen nach. In einer kleinen Kochecke in der Küche kann das Kind mit dafür geeigneten Utensilien spielerisch das Kochen der Eltern nachahmen.
Die Ausstellung "Riesenküche" im Stuttgarter Gesundheitsamt
Adresse: Bismarckstraße 3, Stuttgart, Tel. 0711-216-8305
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 8 bis 18 Uhr
Freitag von 8 bis 12 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.
Führungen werden jeden Dienstag ab 10.30 Uhr angeboten. Sie dauern rund 40 Minuten. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei.
Weblink: www.kindersicherheit.de
Die Küche aus Kindersicht - Ausstellung im Stuttgarter Gesundheitszentrum
Die Idee, mit einer Riesenküche auf die Gefahren für Kinder im Küchenalltag aufmerksam zu machen, ist nicht neu. Allerdings wurde die Stuttgarter Riesenküche speziell für das Gesundheitsamt erstellt und soll dort mindestens noch bis zum Jahr 2010 besichtigt werden können. Gebaut wurde die Küche von Schülern der Gustav-Werner-Schule, einer Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche.
Nachfolgend noch einige Tipps zum Thema "Kleinkinder in der Küche":
- Beim Kochen sollten Topf- und Pfannenstiele nicht nach vorne zeigen. So haben Kleinkinder keine Möglichkeit, diese zu greifen und vom Herd zu ziehen.
- Beim Einräumen des Geschirrspülers sollte man darauf achten, dass Messerspitzen und andere scharfe Gegenstände nicht nach oben zeigen.
- Kinder nutzen Schränke, Nischen und andere Öffnungen gerne als Verstecke. Entsprechend sollten auch große technische Geräte wie der Backofen immer geschlossen sein.
- Technische Geräte konsequent ausstöpseln und nach Gebrauch wegräumen.
- Am besten ist es, wenn Eltern und Kinder gemeinsam Gefahren erkunden, die beispielsweise im Küchenalltag lauern.
- Kinder hören nicht so gut wie Erwachsene, sie können erst ab dem neunten Lebensjahr einordnen, woher ein Geräusch kommt.
- Auch der Geschmackssinn von Kindern ist nicht so ausgeprägt wie der von Erwachsenen. Kinder merken deshalb kaum, dass etwas nicht gut schmeckt. Drei Viertel aller Vergiftungsunfälle passieren im Alter von drei Jahren.
So können Gefahren im Küchenalltag spielerisch erfahren werden:
Kochen gucken – Kleine Kinder können im Hochstuhl sitzend beim Kochen zuschauen und auch einen Kochlöffel zum Rühren oder Klopfen bekommen. Es darf nichts Gefährliches in Reichweite der Kinder sein, aber sie sollen ihre Neugierde befriedrigen können.
Heiß und Kalt – Man füllt eine Babyflasche mit ca. 50 Grad warmem Wasser auf und verschließt sie mit einem Stopper. Zudem benötigt man Eiswürfel. Das Kind fasst beide Gegenstände abwechselnd an und lernt dabei den Unterschied zwischen heiß und kalt. Später kann man mit dem Kind Gefahrenstellen in der Wohnung für heiß und kalt aufsuchen.
Gemeinsam Kochen – Eltern und Kinder bereiten gemeinsam eine Mahlzeit. Die Kinder dürfen unter Anleitung und kontrollierten Bedingungen schneiden, rühren oder mixen.
Die Kochecke – Kinder ahmen spielerisch die Welt der Erwachsenen nach. In einer kleinen Kochecke in der Küche kann das Kind mit dafür geeigneten Utensilien spielerisch das Kochen der Eltern nachahmen.
Die Ausstellung "Riesenküche" im Stuttgarter Gesundheitsamt
Adresse: Bismarckstraße 3, Stuttgart, Tel. 0711-216-8305
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 8 bis 18 Uhr
Freitag von 8 bis 12 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.
Führungen werden jeden Dienstag ab 10.30 Uhr angeboten. Sie dauern rund 40 Minuten. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei.
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Weblink: www.kindersicherheit.de


