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Flugtee und Qualität aus den Nilgiri-Bergen - Ernteperioden und Anbaugebiete
Im Vergleich zu anderen Pflanzen, kann Tee mehrmals im Jahr geerntet werden. Die Pflückperioden haben dabei auch Auswirkungen auf die Qualität des Tees. So wird beispielsweise der erste Tee aus der Region Darjeeling direkt nach Europa geflogen, während der Tee der zweiten Pflückung besonders lange haltbar ist. Nachfolgend eine Übersicht über verschiedene Anbaugebiete und Ernteperioden.
In der Region Darjeeling in Nordindien wird fast neun Monate im Jahr Tee geerntet. Vielfalt und Charakter des „Champagners“ unter den Teesorten werden vom Ablauf der Jahreszeiten bestimmt. Die erste Ernte im Jahr erfolgt im März und April. Sind die Temperaturen Anfang März sehr mild, sprießen bereits Mitte des Monats die ersten zarten Teeblätter.
Dieser Tee aus der ersten Pflückung ist der besonders hochwertige First Flush. Hierbei handelt es sich um die ersten acht bis zwölf Pflückungen, die bis Anfang April geerntet wurden. Die Tees der ersten Pflückung werden in der Regel per Flugzeug nach Europa gebracht und sind mitunter bereits im März, spätestens aber im April im Handel erhältlich. Man bezeichnet diese ersten First-Flush-Tees auch als Flugtees.
Gut ausgereifter Sommertee
Die zweite große Ernte in Darjeeling startet etwa Mitte Mai und dauert bis Ende Juni. Dieser gut ausgereifte Second Flush – auch als Sommertee bezeichnet – ist besonders lange haltbar. Während der First Flush in der Regel bis zum kommenden Frühjahr aufgebraucht sein sollte, hält sich ein Second Flush bei entsprechender Lagerung mehrere Jahre.
Zwischen der ersten und zweiten Ernte wird ebenfalls Tee gepflückt. Diese Zeit ist geprägt durch starke Regenfälle. Die hohe Feuchtigkeit und die warmen Temperaturen lassen die Blätter schnell sprießen. Daher werden im April, zum Teil auch bis in den Mai hinein, die so genannten Inbetweens gepflückt. Sie erreichen jedoch nur äußerst selten die Qualität der beiden Haupterntezeiten und werden häufig in Teemischungen verwendet.
Gleiches gilt für die Third Flush-Pflückungen.
Diese als Regentees bezeichneten Sorten werden von Anfang Juli bis Ende September geerntet. Ende Juni setzt in Darjeeling der Monsunregen ein. Durch die große Feuchtigkeit und die hohen Temperaturen büßen die Teeblätter an Qualität ein. Die so genannten Regentees kommen deswegen häufig als preiswertere Aktionstees oder als aromatisierte Tees in den Handel. Erst im Spätherbst, wenn der Regen nachgelassen hat und die Temperaturen deutlich zurückgegangen sind, werden wieder bessere Qualitäten geerntet.
Die als Autumnals bekannten Herbsttees sind allerdings nur begrenzt haltbar.
Quelle: Deutscher Teeverband
Weblink: www.teeverband.de
Flugtee und Qualität aus den Nilgiri-Bergen - Ernteperioden und Anbaugebiete
Im Vergleich zu anderen Pflanzen, kann Tee mehrmals im Jahr geerntet werden. Die Pflückperioden haben dabei auch Auswirkungen auf die Qualität des Tees. So wird beispielsweise der erste Tee aus der Region Darjeeling direkt nach Europa geflogen, während der Tee der zweiten Pflückung besonders lange haltbar ist. Nachfolgend eine Übersicht über verschiedene Anbaugebiete und Ernteperioden.
In der Region Darjeeling in Nordindien wird fast neun Monate im Jahr Tee geerntet. Vielfalt und Charakter des „Champagners“ unter den Teesorten werden vom Ablauf der Jahreszeiten bestimmt. Die erste Ernte im Jahr erfolgt im März und April. Sind die Temperaturen Anfang März sehr mild, sprießen bereits Mitte des Monats die ersten zarten Teeblätter.
Dieser Tee aus der ersten Pflückung ist der besonders hochwertige First Flush. Hierbei handelt es sich um die ersten acht bis zwölf Pflückungen, die bis Anfang April geerntet wurden. Die Tees der ersten Pflückung werden in der Regel per Flugzeug nach Europa gebracht und sind mitunter bereits im März, spätestens aber im April im Handel erhältlich. Man bezeichnet diese ersten First-Flush-Tees auch als Flugtees.
Gut ausgereifter Sommertee
Die zweite große Ernte in Darjeeling startet etwa Mitte Mai und dauert bis Ende Juni. Dieser gut ausgereifte Second Flush – auch als Sommertee bezeichnet – ist besonders lange haltbar. Während der First Flush in der Regel bis zum kommenden Frühjahr aufgebraucht sein sollte, hält sich ein Second Flush bei entsprechender Lagerung mehrere Jahre.
Zwischen der ersten und zweiten Ernte wird ebenfalls Tee gepflückt. Diese Zeit ist geprägt durch starke Regenfälle. Die hohe Feuchtigkeit und die warmen Temperaturen lassen die Blätter schnell sprießen. Daher werden im April, zum Teil auch bis in den Mai hinein, die so genannten Inbetweens gepflückt. Sie erreichen jedoch nur äußerst selten die Qualität der beiden Haupterntezeiten und werden häufig in Teemischungen verwendet.
Gleiches gilt für die Third Flush-Pflückungen.
Diese als Regentees bezeichneten Sorten werden von Anfang Juli bis Ende September geerntet. Ende Juni setzt in Darjeeling der Monsunregen ein. Durch die große Feuchtigkeit und die hohen Temperaturen büßen die Teeblätter an Qualität ein. Die so genannten Regentees kommen deswegen häufig als preiswertere Aktionstees oder als aromatisierte Tees in den Handel. Erst im Spätherbst, wenn der Regen nachgelassen hat und die Temperaturen deutlich zurückgegangen sind, werden wieder bessere Qualitäten geerntet.
Die als Autumnals bekannten Herbsttees sind allerdings nur begrenzt haltbar.
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Quelle: Deutscher Teeverband
Weblink: www.teeverband.de


