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Geschmack und Technik zählen - Wettstreit der Baristi


Bei den regionalen Barista-Meisterschaften 2005 in Frankfurt schnitt Justin Thomas am besten ab. Er war 2003 auch schon Deutscher Meister. (Foto: eh)
Bei den regionalen Barista-Meisterschaften 2005 in Frankfurt schnitt Justin Thomas am besten ab. Er war 2003 auch schon Deutscher Meister. (Foto: eh)
Die Jury achtet während der Wettkämpfe auf verschiedene Aspekte, die nach Punkten bewertet werden. "Dazu zählen natürlich der Geschmack des Kaffees und die Technik, die der Barista anwendet." So sollte die Durchlaufzeit des Wassers zwischen 20 und 30 Sekunden liegen. "Dies ist ein internationaler Richtwert", so Ege.

Wenngleich das Interesse am Thema Kaffee nach wie vor hoch ist und inzwischen in vielen Haushalten und Büros beispielsweise Vollautomaten im Einsatz sind, so kann doch nicht jeder Interessierte an solchen Barista-Meisterschaften teilnehmen.

"Man sollte schon über Erfahrung in einer Kaffeebar verfügen und nicht nur auf einen Knopf drücken können." Die auf kollegialer und freundschaftlicher Basis ablaufenden Barista-Meisterschaften dienen nicht nur dazu, den Ehrgeiz der Kaffeeexperten zu verwirklichen.

Zugleich sollen sie auch dazu beitragen, Wissen rund um die braunen Bohnen zu vermitteln. Denn nicht nur Halil Ege hat bereits die Erfahrung gemacht: "Auch gute Restaurants servieren mitunter schlechten Espresso."
 
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Weblink: www.barista-championship.de