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Jedes Stück ist ein Unikat - Die Kunst der Furnierherstellung

Es gilt als Naturschànheit in Vollendung und ist das Edelste, das man aus Holz herstellen kann: Furnier. Jedes furnierte Màbelstück ist – selbst in Serie hergestellt – ein Unikat. Denn jeder einzelne Baum hat seine eigenen Wuchsmerkmale, wie Jahresringe, Knospen und Farbnuancen.


Foto: Initiative Furnier und Natur

Foto: Initiative Furnier + Natur e.V.

Ob bei Möbeln, Parkettböden, Türen oder Wandverkleidungen – furnierte Oberflächen sind nicht nur einzigartig, sondern auch äußerst robust und pflegeleicht.

Dank dieser Eigenschaften sind furnierte Möbel auch sehr gut für den Einsatz im Küchenalltag geeignet.

Edles, echtes Holz

Furnier gehört zum Edelsten, das man aus Holz herstellen kann. Früher konnten sich nur Könige, Adlige und reiche Bürger furnierte Möbel leisten. Heute ist echtes Holz für jeden erschwinglich.

Und es lässt sich sehr gut mit anderen
Materialien kombinieren. So bildet das
Naturmaterial Holz beispielsweise einen
wunderbaren Kontrast zu Edelstahl, wie er auch in heutigen Küchen nicht selten zum Einsatz kommt.

Der Einsatz von Furnier in der Küche erfreut auch das Auge der Küchennutzer
sowie von Gästen und Freunden. Der Designaspekt kommt keinesfalls zu kurz. So bringen helle Hölzer eine freundliche, offene Note in die Küche. Dunkle Fronten dagegen wirken sehr edel und elegant.

Eine Investition fürs Lebens

Richtig gepflegt sind furnierte Einrichtungsgegenstände eine Investition fürs
Leben. So legt sich beispielsweise das zartrosa Kirschbaumfurnier im Laufe
der Zeit eine etwas dunklere Patina zu und wirkt so noch edler und kontrastreicher
zum anderen Mobiliar. Da Furnier zunehmend durch minderwertige Materialien kopiert wird, kennzeichnen immer mehr Möbelhäuser ihre Furniermöbel mit dem neuen Zeichen „Furnier – Echt Holz“. Das von der Initiative Furnier + Natur e. V. eingeführte Zeichen zeigt eine stilisierte Baumscheibe, die an einen Fingerabdruck erinnert. Denn der ist genauso individuell wie echtes Furnier.
 
Hintergrund Furnierherstellung

Die Idee der Furnierherstellung hatten vor 4000 Jahren die Ägypter. Für sie war Holz eine Rarität und wurde daher geschätzt wie Edelsteine. Sie entwickelten die Technik, dünne Holzblätter vom Baumstamm abzuschälen und verkleideten damit ihre Schreine.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Schältechnik immer mehr verfeinert. Doch bis heute sind der Herstellungsprozess und die anschließende Weiterverarbeitung sehr aufwändig und größtenteils Handarbeit. Jeder Baumstamm wird individuell bearbeitet. Keine Maschine kann die Erfahrung und die erforderlichen Fachkenntnisse ersetzen. Die Kunst der Furnierherstellung beherrschen in Deutschland nur zirka zwölf Betriebe mit knapp 1000 Beschäftigten.
 
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Weblink: www.furnier.de