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Zubereitung unter freiem Himmel - Tipps für Grillmeister

Wer denkt beim Thema Grillen nicht an ein saftiges Steak oder eine knackige Bratwurst? Damit das Zubereiten unter freiem Himmel auch wirklich zu einem Erfolg wird, sollten Grillmeister einige Punkte beachten.

Die einen genießen, die anderen behalten den Grill im Auge. (Foto: Supress-Online)
Die einen genießen, die anderen behalten den Grill im Auge. (Foto: Supress-Online)
Wichtig für die optimale Zubereitung auf dem Grill ist die richtige Grilltemperatur. Beim Holzkohlegrill zum Beispiel ist diese erreicht, wenn sich auf der Kohle eine grau-weiße Ascheschicht gebildet hat. Zudem sollte man seine Hand nicht länger als zwei Sekunden über die Glut halten können.
Von Vorteil sind auch Grills, bei denen sich der Rost verstellen lässt. Denn wenn der Abstand zwischen dem Fleisch und der Kohle zu klein ist, kann das Grillgut schnell verbrennen.

Um die Fleischstücke gut durchzugaren, sollte man diese zunächst in Alufolie einwickeln und erst danach kurz auf den Rost legen. Gesundheitsschädlich ist eine braune Kruste. Auch dunkle und verbrannte Stellen sollte man herausschneiden. Diese enthalten Krebs erregende Stoffe, so genannte Benzyprene.

Auch wenn Fett in die Glut tropft können sich Benzyprene bilden. Deshalb sollte man darauf achten, dass das Fett über dem Rost bleibt.

Gepökeltes Fleisch wie Kassler oder Räucherspeck hat auf einem Grill nichts verloren. Denn das Nitritpökelsalz setzt bei großer Hitze Krebs erregende Nitrosamine frei.

Ebenfalls im Verdacht Krebs zu erregen, steht die Substanz Acrylamid, die beispielsweise entsteht, wenn Kartoffeln oder Getreideprodukte zu stark erhitzt werden. Kartoffeln sollten – sofern sie im Grill zubereitet werden – in Alufolie eingepackt und keinesfalls mitten in die Glut gelegt werden.
Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, sollten Fisch und Fleisch zunächst im Kühlschrank aufbewahrt werden, ehe sie auf den Rost kommen. So haben schädigende Keime und Bakterien nur wenige Angriffsmöglichkeiten.