07.05.2013
Das richtige Messer finden

Wer in der KĂŒche hohe AnsprĂŒche an sein Werkzeug stellt, legt auch viel Wert auf Messer von hoher QualitĂ€t. Denn nur ein wirklich scharfes Messer schneidet die Lebensmittel so, dass möglichst viele NĂ€hrstoffe erhalten bleiben. Mancher Profikoch, der es im Fernsehen zu einiger BerĂŒhmtheit gebracht hat, nutzt seinen guten Namen fĂŒr die Vermarktung eigener Messerkollektionen. Diese Tatsache zeigt, was fĂŒr einen hohen Stellenwert das Messer fĂŒr die Nahrungszubereitung hat. FĂŒr ihre besondere SchĂ€rfe sind vor allem die japanischen Messer bekannt. Es gibt aber natĂŒrlich auch hochwertige europĂ€ische Messer. Die folgenden Informationen ĂŒber die Unterschiede helfen bei der Suche nach dem richtigen Messer fĂŒr die eigenen Zwecke.

FĂŒr jeden Schnitt das richtige Messer – Mit Tourniermesser, Damastmesser & Co.

Das beste Messer taugt nichts, wenn es nicht dem Zweck entspricht, zu dem es verwendet wird. In einer gut sortierten KĂŒchenausrĂŒstung gibt es Messer fĂŒr jede Art der Zubereitung. Das ist heutzutage nicht mehr nur in ProfikĂŒchen der Fall, auch ambitionierte Hobbyköche legen sich gerne eine adĂ€quate Grundausstattung zu. Als Allzweckmesser fĂŒr die verschiedensten Anforderungen in der KĂŒche bietet sich besonders ein extrem scharfes Damastmesser an. Dazu gehört weiterhin unbedingt ein hochwertiges SchĂ€lmesser, auch Tourniermesser genannt. Unter Tournieren versteht der Koch das gleichmĂ€ĂŸige in Form Schneiden. Das leicht gebogene Messer wird fĂŒr das SchĂ€len von Obst und GemĂŒse verwendet. Zum Putzen und Zerkleinern benutzt man das GemĂŒsemesser. Mit dem langen und dĂŒnnen Filiermesser hingegen werden Fleisch und Fisch von Sehnen beziehungsweise GrĂ€ten befreit. Zum Schneiden, Wiegen und Hacken nimmt man das Kochmesser mit leicht gebogener, spitz zulaufender Klinge. Das Brotmesser ist lang und hat eine Klinge mit Wellenschliff, die glatt durch die Kruste gleiten kann, ohne dabei die Krume zu brechen. Das Fleischmesser wird zum Tranchieren benutzt, man nennt es auch Schinkenmesser. Durch die zĂ€he Außenhaut der Tomate schneidet man am besten mit einem Tomatenmesser, das sich durch einen feinen Wellenschliff auszeichnet.

Japanische Messer

Japanische Messer gelten als die schĂ€rfsten KĂŒcheninstrumente ĂŒberhaupt. Ihre unvergleichliche SchĂ€rfe verdanken sie der speziellen Verarbeitung und dem typischen Keilschliff. Japanische Messer sind aber auch an ihrem unverwechselbaren Design zu erkennen. Durch ihre hervorragende SchĂ€rfe ermöglichen diese Messer eine sehr schonende Zerteilung von Lebensmitteln, bei der die Pflanzenzellen intakt und die NĂ€hrstoffe erhalten bleiben. Allerdings muss man beim Kauf eines japanischen Messers auch wissen, dass es einer besonders sorgfĂ€ltigen Pflege bedarf.

EuropÀische Messer

Die europĂ€ischen Messer zeichnen sich vor allem durch ihre verlĂ€ssliche Robustheit aus. Sie sind in der Pflege nicht so anspruchsvoll wie ihre japanischen Pendants. Das europĂ€ische Design ist ebenso typisch wie das der japanischen Messer und leicht von diesen zu unterscheiden. Die Wahl des richtigen Messers hĂ€ngt einerseits vom Anspruch und andererseits vom Einsatzzweck ab. Denn das ausgesuchte Exemplar muss natĂŒrlich vor allem zu seiner Verwendung passen.

Informationen fĂŒr den Messerkauf

Auf der Suche nach Entscheidungshilfen fĂŒr den Kauf des richtigen Messers kann man auch Testergebnisse studieren. Die Stiftung Warentest hat sich unter anderem mit den KĂŒcheninstrumenten beschĂ€ftigt. Die japanischen Messer im Test haben erwartungsgemĂ€ĂŸ gut abgeschnitten. Überraschend waren hingegen die guten Ergebnisse bei den gĂŒnstigen Messern vom Discounter. Diese können allerdings bei der Langlebigkeit nicht mit ihren höherwertigen Konkurrenten mithalten. Nur bei gut verarbeiteten Messern bleibt die SchĂ€rfe dauerhaft erhalten.




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