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 K├╝chen Lexikon

K├╝che:

Die ├╝bergeordnete Idee der K├╝che: das Programm
Die ├╝bergeordnete Idee der K├╝che: das Programm "Integration" verbindet innovatives Frontdesign, optimierte Architektur, erweiterte Wohnfunktionen und intelligente Vernetzung zum eleganten Multifunktionsraum. (Foto: Poggenpohl)
Lateinisch: culina; italienisch: cucina; franz├Âsisch: cuisine; englisch: kitchen - kommt von dem T├Ątigkeitswort "kochen" und bezeichnet urspr├╝nglich den Ort in den fr├╝hen Einraumh├Ąusern, wo gekocht und gegessen wurde. In den erhalten gebliebenen H├Ąusern der R├Âmer gibt es separate R├Ąume f├╝r Kochen und Essen, die von den ├╝brigen Wohnr├Ąumen getrennt sind. Gegessen wurde im "Triklinium", das seinen Namen von den drei hufeisenf├Ârmig um ein Tischchen angeordneten Liegen erhielt, auf denen die R├Âmer zu Tische lagen. Auch in Schl├Âssern und Herrenh├Ąusern sp├Ąterer Zeit wurde an einem Ort gekocht und wonaders gegessen. Sp├Ąter richtete sich jeder, der es sich leisten konnte, in seinem Haus oder seiner Wohnung ein Esszimmer ein. Die Engl├Ąnder haben f├╝r diese Vorliebe des B├╝rgertums den Begriff "Aping the duke" gepr├Ągt. Erst in den letzten Jahren hat sich ein Bewusstseinswandel vollzogen. Das Esszimmer hat in Zeiten, in denen sich kaum noch jemand Hauspersonal leisten kann, mehr eine symbolische als eine praktische Funktion. Man zieht sich aus diesem Vorzeigeobjekt wieder zur├╝ck in die K├╝che. Durch die sozialen Ver├Ąnderungen der vergangenen Jahrzehnte hat sich die K├╝che vom vernachl├Ąssigten Arbeitsbereich zum Mittelpunkt der Wohnung gewandelt. Als Statussymbol verlor die K├╝che an Bedeutung, als pers├Ânlicher Lebensraum wird sie aber immer wichtiger. Aus dem Funktionsraum wurde ein Ort, wo der pers├Ânliche Stil, die Differenzierung und die individuelle Nutzung im Vordergrund stehen.

Quelle: K├ťCHENLEXIKON von Hans-Werner Mayer
Bestellung: Verlag Die Planung GmbH, Holzhofallee 25-31, 64295 Darmstadt. Preis: 15,50 ÔéČ



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