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Belgische Biomuffel - Studie zum Thema "Gesunde Ernährung"

Wo gibt es die meisten Naschkatzen? Essen die Schweizer wirklich soviel Käse? Wer benutzt am häufigsten Senf? Und wer achtet besonders auf seine Ernährung? Die Antworten darauf gibt die internationale Studie "Gesund leben 2006".

Foto: Bauknecht/ots

Foto: Bauknecht/ots

Die Naschkatzen im Ländervergleich leben demnach in Holland: 5,1 Mal pro
Woche wird hier zu Süßigkeiten gegriffen. Die Deutschen geben sich
zurückhaltender und begnügen sich mit 4,2 Mal. Auch was den Genuß von
Senf betrifft, zeigen sich die Deutschen im Vergleich zu ihren
Nachbarn eher spröde. Nur 62 Prozent verzehren ihn regelmäßig, in der
Schweiz dagegen gilt er fast schon als Tischnachbar: 92 Prozent nutzen ihn
als kulinarische Beigabe (Belgien 83 Prozent, Niederlande 73).

Beim Käse (5,7 Mal pro Woche) stehen die Niederländer an der
Spitze (Deutschland 5,2 Mal, Belgien 4,8 Mal, Schweiz 4,1 Mal). Die
Schweizer verzehren dagegen lieber frischen Salat – 98 Prozent der
Umfrageteilnehmer essen regelmäßig welchen (Deutschland 89 Prozent).

Die Biomuffel leben in Belgien, hier geben 41 Prozent der Befragten an,
nie Biokost zu kaufen. In Deutschland kaufen immerhin 52 Prozent ab und an,
regelmäßig oder sogar fast ausschließlich organische Produkte.

Deutsche Männer mögen Fertigprodukte

Deutsche Männer liegen aber auch bei der hauptsächlichen Nutzung
von "Fertiggerichten, tiefgefrorenen Gerichten und Konserven" mit
43,3 Prozent klar in Führung. Im Vergleich: nur 9,1 Prozent der holländischen
Männer verwenden hauptsächlich Fertigprodukte.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass das Thema gesunde Ernährung
zunehmend an Bedeutung gewinnt. So halten 78 Prozent aller Befragten der
Deutschen, Niederländer, Schweizer und Belgier eine gesunde Ernährung
für außerordentlich oder für sehr wichtig. Deutschland bildet hierbei
mit 69 Prozent derzeit noch das Schlusslicht. Am wichtigsten ist gesunde
Ernährung den Holländern (85 Prozent).

Für die Studie „Gesund leben 2006“ befragte das Meinungsforschungsinstitut „Research Plus“ im Auftrag von Bauknecht mehr als 2400 Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren. Die Befragten stammen aus Deutschland, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden.
 
 


Quelle: Baukmecht/ots