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Der richtige Umgang mit dem Weinglas - Von der Aufbewahrung bis zum Anstossen

Für den Weingenießer spielt nicht nur der Rebensaft selbst eine wichtige Rolle. Auch das Glas hat seinen Anteil am perfekten Weinerlebnis. Nachfolgend einige Tipps für den Umgang mit den Gläsern.

Foto: DWI/Hartmann

Foto: DWI/Hartmann

Ideal für Weingläser ist, wenn sie kopfüber hängend in einem Glashalter aufbewahrt werden. So sind sie die ganze Zeit über gut belüftet und mögliche Rückstände in den Gläsern - beispielsweise vom Spülen - können sich verflüchtigen. Wer die Gläser in einem Raum aufbewahrt, in dem geraucht wird, sollte bedenken, dass sie auch andere Aromen aufnehmen und der Rauch somit den nächsten Weingenuss beeinträchtigen könnte. Mitunter werden die Gläser vor der Nutzung auch heiß ausgespült und poliert, oder aviniert. Dies bedeutet, dass sie mit einer kleinen Menge Wein ausgespült werden.

Wird der Wein serviert, sollten die Gläser Zimmertemperatur haben. Das Glas wird nicht höher befüllt als bis zur weitesten Stelle des Kelches. Hält man das Glas zum Probieren des Weines in der Hand, sollten Daumen, Zeige- und Mittelfinger lediglich den Stil umfassen. Der Kelch bleibt unberührt. So wird bei Weißwein eine Erwärmung durch die Hand vermieden, zudem lässt sich der Wein im Glas gegen das Licht ohne störende Fingerabdrücke betrachten.

Wer in geselliger Runde Wein genießt, sollte beim Anstoßen darauf achten, dass sich die Gläser an ihrer weitesten Stelle berühren. Auch bei harten Kristallgläsern ist es nicht ratsam, mit dem Rand anzustoßen. Zudem ist der Klang am "Bauch" der Gläser am schönsten.

Beim Spülen in der Maschine sollte man darauf achten, eine möglichst niedrige Temperatur zu wählen. Ebenso sollten die Gläser locker in der Maschine stehen und nicht mit anderen Gläsern oder Geschirrteilen in Kontakt kommen. Aber echte Weinliebhaber ziehen es ohnehin vor, die Gläser noch immer mit der Hand zu reinigen.