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Ein erstaunliche Technik - Das kalte Kochen mit Induktion

Kochen mit Induktion löst als so genanntes Kaltkochen immer wieder Erstaunen aus. Das Kochfeld bleibt kalt, die Speisen in Topf oder Pfanne werden heiß. Während sich die Induktion in benachbarten europäischen Ländern bereits stärker durchgesetzt hat, wird sie jetzt auch in Deutschland Thema.

 
Auch eine Zubereitung im Wok ist auf Induktions-Kochfeldern möglich. (Foto: Gaggenau)
Auch eine Zubereitung im Wok ist auf Induktions-Kochfeldern möglich. (Foto: Gaggenau)
Einer der Gründe für die neue Begehrlichkeit nach dieser energiesparenden Kochfeld-Variante sind u. a. die erschwinglicheren Preise, zu denen die Elektrogeräteindustrie diese innovative Technologie heute anbieten kann.

Das Prinzip der Induktion ist schon lange bekannt und wird seit Mitte der achtziger Jahre des vorausgegangenen Jahrhunderts für Kochfelder eingesetzt. Die Hitze in Töpfen und Pfannen wird hierbei durch magnetische Wechselfelder erzeugt. Dafür sorgt eine unterhalb der Glaskeramik des Kochfeldes eingebaute Induktionsspule. Das Kochfeld selbst bleibt zunächst kalt, denn in diesem Material lässt sich durch wechselnde Magnetfelder nichts verändern. Die Kochzone wird während des Kochvorgangs höchstens durch die Wärme, die der Topfboden abgibt, langsam erwärmt.
 
Und das sind die Vorteile der Induktionstechnik:

Geeignet ist die Induktion für jeden, der ohne Gasanschluss zeitsparend kochen möchte. Auch Hobbyköche, die aufwendige und empfindliche Speisen zubereiten wollen, greifen gerne auf diese Technologie zurück. überzeugend zeigt sich zudem die Pflegeleichtigkeit der Kochflächen.

• Induktion zeigt sich schnell: Die Energie ist sofort voll da und wird direkt in den Topf übertragen, daraus ergeben sich extrem kurze Ankochzeiten. Ein Liter Wasser kocht nach durchschnittlich 2,5 Minuten, mit Boosterfunktion geht es sogar noch schneller. Die Kochzone reagiert wie eine Gasflamme ohne Verzögerung auf die Einstellungen. Das Resultat: Kein Festkochen am Boden, kein Überkochen!

• Induktion ist sensibel: Die Temperatur lässt sich besonders genau und fein regulieren. Die Hitze entwickelt sich gleichmäßig und empfindliche Speisen können ohne Wasserbad zubereitet werden.
 
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