Wo der Kaffee wĂ€chst - Kaffee ist fĂŒr viele Menschen die Existenzgrundlage
Kaffee ist nach Erdöl der zweitwichtigste Rohstoff der Welt. JĂ€hrlich werden knapp sechs Millionen Tonnen (100 Millionen Sack) geerntet, drei Viertel davon gehen von HerkunftslĂ€ndern in den Export. Das Handelsvolumen belĂ€uft sich auf knapp acht Milliarden Euro. Kaffee wird heute in mehr als 70 Staaten - hauptsĂ€chlich in den LĂ€ndern der Dritten Welt - angebaut. Bis Anfang dieses Jahrhunderts wurde der Kaffee nahezu ausschließlich in großen Plantagen angepflanzt. Die Rohkaffee-Erzeugung war ein Zweig der kolonialen Plantagenwirtschaft.
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Nutzlose Verbote, eintrÀgliche Steuern - Der Siegeszug des Kaffee - Serie (5)
Unter dem Absolutismus wurde der Kaffee in allen LĂ€ndern als Steuerquelle entdeckt. Gelegentlich verboten LandesvĂ€ter den Kaffeegenuss, um das heimische Brauereigewerbe zu schĂŒtzen. LĂ€nder, die - wie Deutschland - keine Kolonien besaßen, mussten die gesamte Kaffeeeinfuhr ĂŒber Dritte - vorwiegend ĂŒber Holland und Frankreich - beziehen. So floss viel Kapital außer Landes, deshalb versuchten eine Reihe von LĂ€ndern zwischen 1764 -1782 durch Verordnungen den Kaffeeverbrauch einzuschrĂ€nken.
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Der GeschÀftssinn der HollÀnder - Der Siegeszug des Kaffee - Serie (4)
Mittlerweile hatten sich die EnglĂ€nder lĂ€ngst zu einem Volk von Kaffeeliebhabern entwickelt. Der erste öffentliche Ausschank inserierte bereits 1657 im London „Advertiser“. Bereits 1660 - also lange vor den Kontinentalstaaten - erhob man im Inselreich Kaffeesteuer und König Charles II musste, das aus Angst vor Komplotten oder MĂŒĂŸigang erlassen Kaffeeverbot wieder zurĂŒcknehmen um einen Aufruhr zu vermeiden.
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Der Kaffee hÀlt Einzug im deutschsprachigen Raum - Der Siegeszug des Kaffee - Serie (3)
Im deutschen Sprachgebiet wurde das erste Kaffeehaus 1677 in Hamburg von dem NiederlĂ€nder Cornelius „Bontekoe“ Decker gegrĂŒndet, der 1679 zum Leibarzt des Großen KurfĂŒrsten bestallt wurde. Er war von der Heilkraft des Kaffees, wie auch des Tees, dermaßen ĂŒberzeugt, dass er ihn in gewaltigen Mengen als Heilmittel verordnete.
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Der Kaffee kommt nach Europa - Der Siegeszug des Kaffee -Serie (2)
In jener Zeit - Mitte des 16. Jahrhunderts - war der Kaffee im christlichen Kultur-bereich noch weit gehend unbekannt. Kaufleute aus dem Mittelmeerraum und frĂŒhe Reisende lernten ihn im Nahen Osten kennen, brachten wohl auch Proben mit - zunĂ€chst eher als Kuriosum denn als Handelsware. Damals waren Kaffeebohnen eine viel bestaunte RaritĂ€t, wie bei uns heute ein StĂŒck aus der Berliner Mauer oder ein Brocken Mondgestein.
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Ein wichtiger Bestandteil - Die QualitÀt des Wassers schlÀgt sich im Kaffee nieder
Der Inhalt einer Tasse Kaffee besteht zu 98 Prozent aus Wasser. Daher ist es selbstverstĂ€ndlich, dass die WassergĂŒte von großer Bedeutung fĂŒr die QualitĂ€t des KaffeegetrĂ€nks ist. Gutes Kaffeewasser sollte immer frisch, mineralreich, sauerstoffhaltig und nicht zu hart sein.
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Passagier ĂŒber dem Atlantik - Der lange Weg der Kaffeebohnen
Die Sorgfalt, die der Kaffee von der Saat ĂŒber die Ernte bis zur Aufbereitung erfĂ€hrt, bestimmt die GĂŒte und die LagerfĂ€higkeit des Rohkaffees. Eine gute Ernte kann bis zu fĂŒnf Jahren gelagert werden, so dass ÜberschĂŒsse gehortet werden können. Weil eine schlechte Bohne eine ganze Kaffeepartie verderben kann, wird der Rohkaffee vor dem maschinellen Einsacken noch nach GrĂ¶ĂŸe, Gewicht und Farbe sorgfĂ€ltig sortiert. Erst danach ist er bereit fĂŒr eine meist sehr lange Reise.
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Rösten mit der Bratpfanne ist Vergangenheit - Neue Technik fĂŒr kreative Eigenröster
Kaffeeliebhaber können sich lĂ€ngst nicht nur eigene Mischungen zusammenstellen oder die Bohnen zu Hause nach eigenem Gusto mahlen. Auch das Rösten in den eigenen vier WĂ€nden wird von so manchem Genießer bereits praktiziert. Genau genommen ist die Röstung im Hause keine neue Errungenschaft. Noch vor einigen Jahrzehnten war es nicht ungewöhnlich, seine sonntĂ€gliche Portion Kaffee in der Pfanne auf dem Herd zu rösten. Denn damals war Kaffee ein rarer und teurer Luxus fĂŒr große Teile der Bevölkerung und das Angebot an fabrikfertiger Ware begrenzt.
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QualitÀt ist kein Zufall - Viele Faktoren beeinflussen den Wuchs der Kaffeepflanzen
Die QualitĂ€t der geernteten Kaffeekirschen hĂ€ngt von vielen Faktoren ab. Mit dem Wissen um die natĂŒrlichen BedĂŒrfnisse der Kaffeepflanze und dem Einsatz guter landwirtschaftlicher Methoden kann besserer Kaffee erzeugt werden. Was wichtig ist:
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Vom roten FrĂŒchtchen zum kleinen Schwarzen - Wissenswertes rund um den Kaffee
Selbst hochwertigste Bohnensorten ergeben nur dann einen guten Espresso, wenn die roten Kaffeekirschen nach der Ernte richtig behandelt werden. Meist schĂ€lt man die FrĂŒchte im Nassverfahren, weicht sie also in Wasser ein, damit sich das Fruchtfleisch gut von der Bohne löst. Die getrocknete, verlesene Ernte nennt man „grĂŒner Kaffee“. Er riecht zunĂ€chst einmal nach gar nichts.
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